Aurora Audio Stinger
Demogerät verfügbar

Pure Class A Mikrophonvorverstärker / 3-band EQ / Grosser Fader und LED / Separater Kanal mit zweitem DI EIngang. Perfekt für Laptop Producer. Special price through summer 2018

Features

  • Mic Pre bis 80 dB Verstärkung in 5 dB Schritten
  • 120mm Output Fader – für perfekte Level-Kontrolle
  • Phase Reverse
  • Phantom 48V
  • D.I. (High Z) Instrumenten Eingang am Mikrophon Pfad
  • High Pass FIlter (80 Hz)
  • 3 band EQ Band 1: 80hz – shelf Band 2: 400hz, 1.6khz, 3.2khz – bell Band 3: 12khz – shelf
  • Grosse Led Anzeige, Pre oder Post Fade schaltbar.
  • Zusätzlicher zweiter D.I. (High Z) Instrumenten Eingang als eigenständiger Pfad mit stufenloser harmonsicher Verzerrung und separatem XLR Ausgang.

€ 1650,-
Preise exkl. MwSt.
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Aurora Audio Stinger

Bei dem Stinger handelt es sich um eine 1-Kanal Version des hinlänglich bekannten GTQ2 – aber nicht nur.
Der Stinger wurde um zahlreiche Features erweitert, die vor allem dem typischen Laptop Producer ungeahnte Möglichkeiten eröffen.

Aber von vorne:
Selbstverständlich findet sich im Stinger der klassiche Aurora Mic Preamp, der sich durch Neve 1073 typischen Mittendruck, bulliges und tightes Low End sowie ausserordentlich runde Transienten in den Höhen auszeichnet.
Für viele Anwender gilt der GTQ heute als DER 1073 type Pre überhaupt.

Der Stinger bietet aber weiter Funktionen:
Grundsätzlich ist er ein zweikanaliges Gerät.
Auf Kanal 1 findet sich der GTQ Mic Pre mit dem dazugehörigem typischen 3-band EQ, sowie einem 80Hz Hochpassfilter.
Für die Output Kontrolle steht hier aber ein 120mm Fader zur Verfügung, gleich daneben eine ebensolange LED Anzeige fpür Pegelkontrolle.
Diese kann auch Pre oder Post Fade geschaltet werden.

Dergestalt ist es auch wunderbar möglich die begehrte Saturation des Preamps perfekt abzustimmen. Einfach Input Gain aufblasen, und den Output Fader wieder entsprechend absenken. Dieses Feauture eignet sich besonders zum reprinten von farblosen Signalen zB.
Selbstverständlich verfügt der erste Kanal auch über den typsichen GTQ High Z Instrumenten Input, den Bassisten so sehr lieben.

Der zweite Kanal des Stingers ist ein reiner DI Input, allerdings eine völlig anders – auch anders klingende – Schaltung.
Sie ist grundsätzlich weniger färbend, klarer als die des GTQ, verfügt aber gerade darum einen eigenen Saturations Button mittels dem das Signal beliebig und stufenlos durch harmonische Verzerrung angereichert werden kann.
Selsbtverständlich verfügt auch dieser zweit Kanal über seinen eigenen XLR Ausgang.

Damit sind die Anwendungsmöglichkeiten des Stingers unzählige:
Ein Songwriter könnte sein Mic in den Pre und seine Gitarre in den zweiten DI EIngang stecken und simultan recorden.
Aber der Stinger zielt in Wahrheit speziell auch auf Produzenten elektronischer Musik ab.
Insbesonders das aufnehmen von Synths oder Drum Machines aller Art wird ein Vergnügen, verfügt man doch immerhin über zwei sehr gegenätzliche Farben.
Für Gesangaufnahme genügt praktisch immer ein Kanal, weiters aber kann man eben auch farblose Sounds aus der DAW herausführen und mittels des Stingers saturieren, färben, oider auch völlig verzerren.
In jedem Fall wird ein gedes Signal das einmal durch den Stinger gegangen ist ungleich mehr 3-Dimensionalität aufweisen.

Am wichtigsten aber erscheint mir persönich der Fader, bei dem manche fragen werden – wozu überhaupt?
Und dazu muss ich ausholen:
Es gab eine Zeit da hat man traditionell Stimmen ganz normal über einen Mischpultkanal aufgenommen.
Und da war es sebstverständlich, dass der Engineer die Stimme eben bereits BEI DER AUFNAHME mitgefahren ist, also leise Strophen den Fader hochgezogen hat, im lauten Refrain dann hinunter und dergleichen mehr.
Man kann es auch so betrachten:
Der beste Kompressor ist und bleibt die menschliche Hand – den sie als einzige weiss nun mal was als nächstes kommt.
Kein Kompressor der Welt kann das wissen.
Einfach mal probieren – es ist und bleibt die musikalischste Form eine Stimme auf das Aufnahmemedium zu bringen, egal ob Band, Hard Drive oder SSD.
Der wichtigste Nebeneffekt aber ist der: Der Interpret selber hört sich besser und fühlt sich ungleich wohler.
Seine Performance wird in derInteraktion mit dem Soundengineer einfach besser werden.

 

Links:

1073...

Natürlich errinnern Stinger bzw. GTQ2 an den typischen Neve 1073 Sound.
Allerdings klingt er offener und “moderner” als die besten der gut erhaltenen original 1073er, ohne irgendetwas vom typischen 1073er Wiedererkennungswert einzubüßen.
Auffällig auch sein enormer Headroom. Den Stinger zum clippen zu bringen ist nahezu unmöglich, gleichzeitig erlaubt er gepflegtes Saturieren von Signalen bis hin zu harmonischer Verzerrung – ohne dem ungewollten Auftreten hässlicher Artefakte bei härteren Peaks.
Er verfügt über einen gegenüber dem Original etwas “abgespeckten” 3band EQ, sowie einen High Pass Filter.

Übrigens, bei einem ausführlichen Blindtest mit fünf der gängigsten” 1073 type” Pre’s belegte der GTQ2  klar den ersten Platz.Warum das Ergebnis keinen Kenner auch nur im Ansatz verwundert hat, erklärt sich aus der Geschichte des GTQ2.

dB says

Ich halte den Stinger einfach für die perfekte Ergänzung für jeden Laptop Produzenten, speziell im Elektronik Bereich, aber auch gerade für Hip Hopper wo ja “fett” das um und auf ist.
Und fetter als der Stinger wirds eben nimmer.
Dann sieht das Ding einfach noch supersey aus neben dem Laptop und passt nach der Session perfekt in einen kleinen Rucksack.
Einfach superhandy.